Nach Neubau, Umbau oder Sanierung liegt feiner Staub oft auf mehr Flächen, als man zunächst sieht. Eine Bauendreinigung wird deshalb nach Bauzustand geplant – nicht nur nach Quadratmetern.
Bei der Baugrobreinigung werden lose Reste, Verpackungen und grober Schmutz aus den vereinbarten Bereichen entfernt. Die Baufeinreinigung folgt später und bereitet Oberflächen, Böden, Sanitärbereiche und Einbauten auf Nutzung oder Übergabe vor.
Entscheidend ist die Abgrenzung zu anderen Gewerken. Das Entfernen ausgehärteter Farbe, Silikon, Mörtel oder Kleber kann je nach Untergrund ein eigenes Verfahren benötigen und ist nicht automatisch Teil jeder Bauendreinigung.
Möglicher Leistungsumfang
Welche Punkte tatsächlich dazugehören, wird vor der Beauftragung im Angebot festgehalten.
Arbeiten in nicht freigegebenen Baustellenbereichen
So wird der Auftrag vorbereitet
1
Baufortschritt prüfen
Teilen Sie mit, welche Arbeiten abgeschlossen sind und ob noch Handwerker im Objekt tätig sein werden.
2
Objekt besichtigen
Bei größeren Flächen oder unklaren Rückständen ist eine Besichtigung vor dem Angebot sinnvoll.
3
Leistungsstufe wählen
Grob-, Zwischen- und Feinreinigung werden getrennt beschrieben. So ist erkennbar, welche Arbeit zu welchem Zeitpunkt erfolgt.
4
Zugang koordinieren
Wasser, Strom, Lift, Baustellenzugang, Parken und Schlüssel werden mit Bauleitung oder Auftraggeber abgestimmt.
5
Reinigung terminieren
Die Feinreinigung wird möglichst nach Abschluss staubintensiver Arbeiten angesetzt. Restarbeiten werden dokumentiert.
Worauf es in Wien häufig ankommt
In Wiener Gründerzeithäusern treffen neue Materialien oft auf alte Oberflächen. Staub aus Schleif- und Stemmarbeiten setzt sich in Profilen, Heizkörpern und Holzkastenfenstern fest. Bei Neubauten sind Schutzfolien, Etiketten und empfindliche matte Beschichtungen häufig die größere Herausforderung.
Für Projekte in dicht bebauten Bezirken sollten Ladezone, Liftreservierung und Hausordnung rechtzeitig geklärt werden. Bei bewohnten Häusern sind außerdem Staubschutz und Wegeführung wichtig.
Wovon hängt der Preis ab?
Bauzustand, Fläche, Rückstandsart, Anzahl der Reinigungsstufen und Zeitplan bestimmen den Preis. Fotos helfen bei kleinen Aufträgen; bei größeren Baustellen ist eine Besichtigung die verlässlichere Grundlage.
Ein knapp angesetzter Termin unmittelbar vor Übergabe kann riskant sein, wenn andere Gewerke noch arbeiten. Besser ist ein abgestimmter Ablauf mit genügend Puffer für Restarbeiten.
Wenn staubintensive Arbeiten abgeschlossen sind und die meisten Gewerke das Objekt verlassen haben. Andernfalls verschmutzen bereits gereinigte Flächen erneut.
Entfernen Sie Farbflecken und Silikon?
Nur nach Prüfung von Rückstand und Untergrund. Nicht jede Verunreinigung lässt sich ohne Risiko entfernen.
Ist Bauschuttentsorgung enthalten?
Nur wenn sie ausdrücklich angeboten und beauftragt wurde. Art, Menge und zulässiger Entsorgungsweg müssen vorab geklärt werden.
Arbeiten Sie direkt mit Bauleitung oder Hausverwaltung?
Eine Abstimmung mit der zuständigen Kontaktperson ist möglich. Zugang, Freigabe und Leistungsumfang müssen eindeutig dokumentiert sein.
Passende weitere Leistungen
Je nach Auftrag können diese Bereiche ebenfalls relevant sein: