Ein gepflegtes Stiegenhaus ist die gemeinsame Visitenkarte eines Hauses. Damit die laufende Reinigung funktioniert, müssen Aufgaben und Intervalle zur Größe und Nutzung der Liegenschaft passen.
Zur Stiegenhausreinigung gehören typischerweise Eingangsbereich, Stufen, Podeste und Handläufe. Je nach Haus kommen Lift, Glasflächen, Briefkästen oder ausgewählte Nebenflächen dazu.
Ein Altbau mit vielen Stufen, Teppichläufern oder Messingelementen braucht einen anderen Plan als ein Neubau mit Lift und großen Glasflächen. Deshalb wird das Objekt vor einem laufenden Auftrag besichtigt oder anhand genauer Unterlagen erfasst.
Möglicher Leistungsumfang
Welche Punkte tatsächlich dazugehören, wird vor der Beauftragung im Angebot festgehalten.
Stufen, Podeste und Handläufe
Eingangsbereich
Lift nach Vereinbarung
Glas- und Kontaktflächen nach Bedarf
Passendes Intervall für das Objekt
Was nicht automatisch dazugehört
Winterdienst ohne eigenen Auftrag
Entrümpelung von Allgemeinflächen
Reparaturen und Leuchtmittelwechsel
Fenster- oder Fassadenarbeiten in unsicherer Höhe
Keller und Müllraum ohne Vereinbarung
So wird der Auftrag vorbereitet
1
Haus erfassen
Stockwerke, Stiegen, Lift, Eingang, Bodenarten und zusätzliche Bereiche werden aufgenommen.
2
Nutzung einschätzen
Parteienzahl, Frequenz und besondere Belastungen helfen bei der Wahl des Intervalls.
3
Plan vereinbaren
Aufgaben und Häufigkeit werden schriftlich festgelegt. Saisonale Zusatzarbeiten werden separat genannt.
4
Zugang klären
Schlüssel, Haustor, Hausordnung und eine Kontaktperson werden vor dem Start abgestimmt.
5
Leistung prüfen
Nach der Anlaufphase wird kontrolliert, ob Umfang und Intervall zum Objekt passen.
Worauf es in Wien häufig ankommt
Viele Wiener Wohnhäuser haben empfindliche Terrazzoböden, Naturstein, Holzhandläufe oder ältere Liftkabinen. Die Wahl der Mittel muss zu diesen Materialien passen. Gleichzeitig können hohe Bewohnerfrequenz und Straßenschmutz im Eingangsbereich ein kürzeres Intervall erfordern.
Hausverwaltungen sollten Angebote anhand eines identischen Leistungsverzeichnisses vergleichen. Nur so ist erkennbar, ob ein günstigerer Preis tatsächlich denselben Umfang abdeckt.
Wovon hängt der Preis ab?
Der Aufwand hängt von Stockwerken, Stiegenbreite, Lift, Eingangszone, Bodenmaterial, Zusatzflächen und Intervall ab. Eine Besichtigung schafft für laufende Aufträge die beste Kalkulationsgrundlage.
Im Angebot sollte sichtbar sein, welche Aufgaben bei jedem Termin und welche nur monatlich, saisonal oder auf Abruf erledigt werden.
Das richtet sich nach Parteienzahl, Frequenz, Jahreszeit und gewünschtem Erscheinungsbild. Nach der Besichtigung lässt sich ein sinnvolles Intervall vorschlagen.
Ist der Lift enthalten?
Nur wenn er im Leistungsplan angeführt ist. Boden, Spiegel, Türen und Bedienflächen können unterschiedliche Intervalle haben.
Übernehmen Sie auch den Müllraum?
Das kann separat vereinbart werden. Zustand, Zugang und gewünschte Aufgaben müssen vorher geklärt sein.
Wie werden Rückmeldungen der Bewohner behandelt?
Für laufende Objekte sollte eine feste Kontaktperson benannt werden, damit Rückmeldungen gesammelt und nachvollziehbar bearbeitet werden können.
Passende weitere Leistungen
Je nach Auftrag können diese Bereiche ebenfalls relevant sein: